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Einscheibensicherheitsglas (ESG)

Herstellung von ESG

Einscheibensicherheitsglas (ESG) wird durch eine spezielle Wärmebehandlung hergestellt. Das Glas wird auf 600 – 700 Grad erwärmt und gleich danach Kalt abgeschreckt. Dadurch entsteht eine Spannung im Glas, die das Glas stabiler macht. Deshalb kann man nach der Wärmebehandlung nichts mehr an der Glasplatte ändern, denn dies würde zum sofortigen Bruch in kleine Glasstücke der Platte führen.

Vorteile gegenüber unbehandeltem Glas

Durch die 600 -700 Grad Erhitzung bei der Herstellung hat das Glas eine erhöhte Temperaturbeständigkeit, außerdem besitzt es durch die gleichmäßige Spannung im Glas eine erhöhte Schlag- bzw. Stoßfestigkeit, durch den gleichen Grund ist ESG auch elastischer als unbehandeltes Glas. Wird ESG gewaltsam zerstört so entstehen nicht große scharfe gefährliche Glasbruchteile sondern Kieselstein große Glasstückchen. So ist die Verletzungsgefahr sehr gering.

Druckfestigkeit

Eine 6 mm starke ESG Platte hat eine Druckfestigkeit von 700 - 900 N/mm². Dies entspricht ca. 70 - 90 kg/mm². Hier als Gegenüberstellung: Gusseisen hat eine Druckfestigkeit von 700 - 850 N/mm².

Schlagfestigkeit

Bei einer Gegenüberstellung von Normalen Glas der stärke 6mm mit einer ESG-Platte der gleichen Stärke ist die Normale Glasplatte schon zu Bruch gegangen als man eine 0,23 kg schwere Stahlkugel aus 1,4m Höhe auf die Platte fallen ließ. Der gleiche Test wurde mit der ESG-Platte durchgeführt – allerdings ließ man die Stahlkugel diesmal von 3,5 m Höhe fallen und die Platte hielt der Stahlkugel stand.

Temperaturbeständigkeit

Die ESG-Platte hält kurzzeitig 300 Grad aus. Langfristig hält die Platte bis zu 200 Grad aus. Allerdings geht die ESG-Platte zu Bruch wenn eine Temperaturdifferenz innerhalb der Platte über 150 Grad beträgt.

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